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FAZ Plus Artikel Ibiza-Affäre der FPÖ : Die AfD und ihr Vorbild

  • -Aktualisiert am

Prost: Der damalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am 1. März 2017 beim Politischen Aschermittwoch in Osterhofen (Bayern) Bild: dpa

Die FPÖ war für die AfD immer ein Vorbild. Das Ende der Koalition in Wien bedeutet auch, dass das Modell der AfD erst einmal gescheitert ist. Das muss aber nicht heißen, dass sie bei der Europawahl untergeht.

          Die Österreicher seien „für mich Deutsche“, hat Alexander Gauland im vergangenen Jahr im Interview mit der F.A.Z. gesagt – wenn auch nicht im staatlichen Sinne. Entsprechend sieht der AfD-Vorsitzende auch das Verhältnis seiner Partei zur österreichischen Rechtspartei FPÖ als besonders eng. Während die anderen rechtspopulistischen Parteien in Europa für Gauland als Vorbilder nicht in Frage kamen, war die Freiheitlichen für ihn die Partei in Europa, die gezeigt hatte, wie es geht. „Österreich macht es vor“, ist ein beliebter Spruch in der Werbung der AfD.

          Das Vormachen gilt dabei nicht nur für politische Inhalte wie ein Kopftuchverbot in Grundschulen oder weniger Geld für Asylbewerber. Die FPÖ ist auch ein Beispiel, dass eine Rechtspartei mit der Strategie aus dosierter Provokation und politischem Pragmatismus Erfolg hat.

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          Ein Plakat, das auf die jüngst bekanntgewordene Ibiza-Affäre um FPÖ-Politiker Strache anspielt am Montag in Wien

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          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

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