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Bayerns Innenminister warnt : „Brauchen keine Zuwanderung in Arbeitslosigkeit“

  • Aktualisiert am

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: „Was wir nicht brauchen, ist eine ungebremste Zuwanderung in die Arbeitslosigkeit.“ Bild: dpa

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich gegen ein Einwanderungsgesetz ausgesprochen. Der CSU-Politiker warnte zugleich den Koalitionspartner SPD.

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          Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) lehnt ein Einwanderungsgesetz ab. EU-Bürger könnten bereits in jedem EU-Staat leben und arbeiten. „Wer nicht aus einem EU-Land kommt, der erhält schon heute Zugang zum Arbeitsmarkt über seine gute berufliche Qualifikation“, sagte Herrmann der Zeitung „Passauer Neuen Presse“ (Donnerstag). Das bestehende Zuwanderungsrecht genüge der heimischen Wirtschaft und den arbeitssuchenden Ausländer voll.

          „Was wir jedoch nicht brauchen, ist eine ungebremste Zuwanderung in die Arbeitslosigkeit“, warnte Herrmann. In Deutschland gebe es drei Millionen Arbeitslose, der Anteil der Ausländer daran liege bei 19 Prozent. „Es wäre also klüger, die SPD würde sich mit diesem Problem beschäftigen anstatt neue Regelungen zu fordern, die Steine statt Brot bedeuten“, sagte der CSU-Politiker.

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