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Bayerischer Verdienstorden : Hoeneß: Staatskanzlei wollte Orden zurückhaben

  • Aktualisiert am

Uli Hoeneß bei einem Spiel der Basketballer des FC Bayern im Mai 2014 Bild: dpa

In der vergangenen Woche soll die Frau von Uli Hoeneß dessen Verdienstorden zurückgegeben haben. Ihr Mann wolle auf Distanz zur Politik gehen, hieß es. Stimmt nicht, sagt der Anwalt von Hoeneß.

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          Uli Hoeneß hat bereits Anfang September den Bayerischen Verdienstorden an die Staatskanzlei in München zurückgeben lassen. Das sagte Hoeneß-Anwalt Michael Nesselhauf am Dienstag.

          Er stellte zugleich klar, dass der ehemalige Präsident des FC Bayern München damit keineswegs auf Distanz zu Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und anderen Politikern habe gehen wollen. Das hatte unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung am vergangenen Wochenende unter Berufung auf einen Medienbericht gemeldet.

          Ausschließliches Motiv sei vielmehr gewesen, dass die Staatskanzlei eine Rückgabe angeregt habe. Nur wenige Wochen nach Hoeneß’ Haftantritt habe die Staatskanzlei in einem Telefonat mit einem der Verteidiger erklärt, es gebe eine Art ungeschriebenes Gesetz: Wer zu einer Strafe ohne Bewährung verurteilt worden sei, müsse den Verdienstorden zurückgeben.

          Daraufhin entschied Uli Hoeneß nach Angaben seines Anwalts, die Auszeichnung durch seine Frau und seine Kinder an Seehofer persönlich zurückzugeben. Auf Vorschlag des Ministerpräsidenten habe es dann am 8. September das Treffen gegeben.

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