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Echokammer statt Marktplatz : Wie Corona Wahlkampfstrategien verändert

Ein Bild aus der Vergangenheit: Winfried Kretschmann 2011 beim Straßenwahlkampf Bild: Helmut Fricke

Was tun, wenn der populäre Ministerpräsident keine Stadthallen füllen darf? Baden-Württemberg wählt im März 2021 einen neuen Landtag – und CDU und Grüne stellen sich auf einen digitalen Wahlkampf ein.

          3 Min.

          Selten waren Wahlkämpfe und Wahlergebnisse so schwer kalkulierbar wie in Corona-Zeiten. Das trifft auch auf die baden-württembergische Landtagswahl am 14. März 2021 zu. Der Wahlkampf wird im Moment zwar noch parallel geplant: analog und digital. Allerdings rechnen weder die Grünen noch die CDU ernsthaft damit, dass man in Stadthallen mit den Spitzenkandidaten Winfried Kretschmann und Susanne Eisenmann vor 1500 oder mehr Bürgern um Stimmen werben kann.

          Rüdiger Soldt

          Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

          Alle stellen sich auf einen nahezu ausschließlich digitalen Wahlkampf ein. Die CDU will ihre älteren Anhänger keinesfalls gesundheitlichen Gefahren aussetzen. Ähnlich dürfte es in Rheinland-Pfalz sein, wo am gleichen Tag gewählt wird. Vorsorglich gebuchte Stadthallen werden wohl wieder storniert werden.

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