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Bamf-Präsidentin Jutta Cordt : „Wir haben uns neu sortiert“

„Wir überprüfen aktuell, ob vorliegende Hinweise richtig verarbeitet wurden“: Cordt, Vorsitzende des Bamfs, erklärt das Vorgehen der Behörde in der Bremer Asylaffäre. Bild: EPA

Im Interview spricht die Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Jutta Cordt, über die Bremer Asylaffäre – und räumt ein, dass die Behörde schon früh von Versäumnissen wusste.

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          Frau Cordt, die frühere Leiterin der Bremer Außenstelle, Ulrike B., soll Flüchtlingen jahrelang Schutz gewährt haben, obwohl die Voraussetzungen nicht vorlagen. Daran sollen auch Asyl-Anwälte beteiligt gewesen sein. Wie kann das passieren?

          Kim Björn Becker
          Redakteur in der Politik.

          Das ermittelt das Bundesamt. Zugleich haben wir im Oktober vergangenen Jahres Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gestellt, die zu deren Ermittlungen geführt hat. Solange das Verfahren nicht abgeschlossen ist, können wir uns aktuell zu solchen Detailfragen nicht äußern.

          Die Bremer Außenstelle war in vielen Fällen gar nicht für die Asylbewerber zuständig, die bevorteilt worden sein sollen. Das muss doch auffallen.

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