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Baerbock oder Habeck : Neue grüne Tugend

Meister der Inszenierung: Habeck und Baerbock bei der Vorstellung des grünen Wahlprogramms Mitte März Bild: EPA

Unter ihren neuen Vorsitzenden haben die Grünen die Vorzüge der Disziplin kennengelernt. Bei der Kandidatenkür zeigen sie sich straff organisiert – ganz anders als die Union.

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          Grüne und Union hatten sich denselben Zeitplan gesetzt: Die K-Frage sollte zwischen Ostern und Pfingsten geklärt werden. Die Grünen fügten meist noch hinzu: „wenn die Bäume grün sind“ – ein bisschen Folklore. Ansonsten geht es dort so generalstabsmäßig zu, dass Unionspolitiker ihren Neid kaum verhehlen können.

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Am zweiten Werktag nach Ostern legte die grüne Spitze nun vor der Union den Zeitplan für die Kandidatenkür fest. Am 19. April wird das Geheimnis gelüftet, wen die Partei ins Rennen um das Kanzleramt schickt: Annalena Baerbock oder Robert Habeck.

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