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Baden-Württembergs Schulbilanz : Immer noch weit hinter Bayern

Lernen im Ländle: Eine Schulklasse in Karlsruhe Bild: dpa

Seit Beginn der Pandemie steht die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann unter Dauerstress. Mit der Schulpolitik der CDU-Spitzenkandidatin sind viele im Land unzufrieden.

          3 Min.

          Zu Beginn der grün-schwarzen Koalition in Baden-Württemberg setzte sich Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) vier wesentliche Ziele: Verbesserung der Unterrichtsqualität an allen Schularten, Schaffung zusätzlicher Lehrerstellen, keine weiteren Veränderungen an den Schulstrukturen, bildungspolitischer Burgfrieden mit dem grünen Koalitionspartner. Anspruch der Stuttgarter Bildungspolitiker war es bis zur Regierungsübernahme von Grün-Rot im Jahr 2011 immer, sich mit Bayern messen zu können.

          Rüdiger Soldt
          Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

          Doch Vergleichsstudien zufolge hatten andere Bundesländer Baden-Württemberg schon seit dem Pisa-Schock überholt. Und laut dem Bildungsmonitor des „Instituts der deutschen Wirtschaft“ (IW), der unter anderem Schulabbrecherquoten und Klassengrößen vergleicht, liegt Baden-Württemberg bis heute hinter Sachsen, Bayern, Thüringen und Hamburg auf Platz 5.

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