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Bad Godesberg : Gewalt liegt in der Luft

  • -Aktualisiert am

Die Partei „Die Godesberger“ fordert ein Burkaverbot in der Stadt. Bild: Edgar Schoepal

Als Bad Godesberg das feine Diplomatenviertel war, ließ sich gut von Multikulti schwärmen. Dann wurde ein junger Mann totgeprügelt. Viele haben nun Angst und fühlen sich fremd in einem Ort, in dem die Burka das Stadtbild prägt.

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          Längst ist das Blumenmeer welk geworden. Längst sind die Grablichter erloschen. Kerzenwachs ist zu weißen Tränenbahnen erstarrt. Und doch bleibt die Stelle, an der Ecke Rheinallee und Rüngsdorfer Straße, wo Niklas aus dem Leben gerissen wurde, ein wichtiger Ort für die Leute in Bad Godesberg. Eine ältere Dame hält auf ihrem Weg vom Busbahnhof in die Stadt kurz an dem Holzkreuz inne, das Pfarrer Wolfgang Picken für Niklas aufgestellt hat. Zwei Schüler lesen sich gegenseitig halblaut vor, was auf den Karten und Pappschildern zwischen den Blumen steht: letzte Grüße an Niklas, aber auch Zeugnisse der Ohnmacht und Wut. „Unsere Kinder kommen hier auch immer vorbei“, heißt es auf einem Stück Karton. Auf einem anderen steht: „Findet die Totschläger, weist sie aus unserem Land aus, auch wenn sie hier geboren sind.“ Und weiter: „Wir sind keine Rechtsextremen.“

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Der 17 Jahre alte Niklas war in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai nach einem Konzert zusammen mit Freunden auf dem Weg zum Bad Godesberger Bahnhof. Sie wurden von einer Gruppe junger Männer beschimpft und beleidigt. Niklas wollte die Provokateure zur Rede stellen. Nach einem kurzen Wortgefecht versetzte einer der jungen Männer ihm einen so heftigen Schlag gegen die Schläfe, dass Niklas sofort zu Boden ging und regungslos liegen blieb. Seine Freunde eilten ihm zu Hilfe. Trotzdem kam der Schläger zurück und trat Niklas mit voller Wucht gegen den Kopf. Sechs Tage später starb er an seinen schweren Verletzungen.

          Von den Behörden hieß es, zwar handele es sich um eine Gewalttat neuer Dimension, aber gottlob doch nur um einen Einzelfall. Bad Godesberg sei nicht unsicherer als andere Städte. Im Gegenteil sei die Straßenkriminalität sogar zurückgegangen. Viele Bürger regte das auf. Sie nehmen seit Jahren etwas ganz anderes wahr. Wolfgang Picken fasst die Besorgnis so prägnant in Worte wie kaum ein anderer: „Wir erleben unter manchen Jugendlichen eine Aggressivität, die immer unberechenbarer und zur Gefahr für alle Bürger wird.“ Niklas’ Tod sei eine Zäsur. „Man kann die Leute nicht mit Statistiken abspeisen.“

          Der Tatort: Wo Niklas totgeprügelt wurde
          Der Tatort: Wo Niklas totgeprügelt wurde : Bild: Edgar Schoepal

          Wenige Stunden nach dem Tod ihres Sohnes hatte Niklas’ Mutter das Bedürfnis, zum Tatort zu gehen. Pfarrer Picken begleitete sie. Es dauerte nicht lange, bis eine Frau auf die beiden zukam und erzählte, dass sie ihren Sohn gerade aus der Klinik geholt habe. Vor einem halben Jahr sei er zusammengeschlagen worden. Keine zehn Minuten später erzählte eine andere Mutter von ihrem Jungen, der in der Rheinaue verprügelt worden war. Wenig später berichtete ein Vater von einem Messerangriff auf seinen Sohn.

          Es ist nicht lange her, da schien die Welt in Bad Godesberg noch in Ordnung. Als Bonn Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland war, residierte der größte Teil des diplomatischen Corps in Bad Godesberg. Jahrzehntelang funktionierte Multikulti in bevorzugter Lage ausgezeichnet: Wohlhabendes rheinisches Bildungsbürgertum und die diplomatische Elite aus aller Herren Ländern lebten friedlich auf kleinstem Raum zusammen.

          Dann zogen Botschaften und Botschafter vom Rhein an die Spree. Es ist nicht so, dass Bad Godesberg daraufhin wirtschaftlich abstürzte. Aus Botschaften wurden Büros oder Luxusseniorenheime. Noch immer haben mehrere Ministerien ihren Hauptsitz in Bonn. Für weggezogene Ministerien schuf der Bund Ersatz durch Bundesbehörden oder nachgelagerte Einheiten. Ein kleiner UN-Standort ist Bonn zudem geworden. Und wer von den Managern der Bonner Dax-Konzerne etwas auf sich hält, wohnt selbstverständlich in einer schönen Godesberger Villa.

          Es ist nicht leicht zu beschreiben, wann genau was in Bad Godesberg ins Rutschen kam. Pfarrer Picken ist ein Anhänger der Zwei-Welten-Theorie. Sie geht auf ein Theaterstück der Autorin Ingrid Müller-Münch zurück, das vom betuchten Godesberger Bürgertum auf der einen und von Jugendgewalt auf der anderen Seite handelt. An einem Augustabend 2007 war es, nur einen Steinwurf vom Bahnhof entfernt, im Kurpark zu einer Massenschlägerei gekommen. Schüler eines Godesberger Elitegymnasiums hatten sich dort zum Grillen getroffen. Plötzlich sprangen jugendliche Migranten aus mehreren Kleinbussen und attackierten die Gymnasiasten mit Baseballschlägern. Das war der Beginn einer Grundsatzdebatte über die Zustände in Bad Godesberg, über die Kluft zwischen Villenviertel und der Welt jenseits der Bahnlinie. Der Ort, an dem Niklas niedergeschlagen wurde, liegt beinahe in der Mitte der beiden Welten.

          „Go respect“: Wolfram Kuster
          „Go respect“: Wolfram Kuster : Bild: Edgar Schoepal

          Wolfram Kuster kam in Godesberg zur Welt. Vierzig Jahre lang war er Lehrer am renommierten Gymnasium „Pädagogium“. „Meine Schüler haben mir immer erzählt, wie es wirklich ist“, sagt Kuster. Lange Zeit habe die Polizei nur wenige der zahllosen Zusammenstöße von Jugendlichen mitbekommen. Seit vielen Jahren schon gebe es in Bad Godesberg eine Zunahme der Gewalt und regelmäßig seien Jugendliche mit türkischem oder arabischem Hintergrund an dieser Gewalt beteiligt. Kuster steht in der Alten Bahnhofstraße, einer Fußgängerzone. „Hier am Ende der Straße hatte ich mein Schlüsselerlebnis“, erzählt der pensionierte Lehrer. Im Herbst 2001 wurde Kuster Zeuge, wie ein junger Mann von zwei anderen Männern brutal zusammengeschlagen wurde und schwere Kopfverletzungen davontrug. Wenig später gründete er gemeinsam mit Freunden die Initiative „Go respect“. Go steht für Godesberg. „Aber viele Godesberger wollten damals nicht glauben, dass wir ein Problem haben“, erzählt Kuster.

          „Go respect“ ist es zu verdanken, dass es in Bad Godesberg „aufsuchende Sozialarbeit“ gibt. Regelmäßig fahren zwei Sozialarbeiter mit einem umgebauten Wohnmobil zu Orten wie dem Kurpark, dem Panoramaplatz und der Rheinallee, wo Jugendliche häufig herumlungern. Am Freitag hat nach jahrelangem Ringen endlich auch ein Jugendcafé im Hansa-Haus direkt neben dem Bahnhof eröffnet. Es ist der erste Jugendtreffpunkt in der Godesberger Innenstadt und heißt „One-World-Café“. Das ist die Botschaft: eine Welt statt zwei Welten. Jeder ab 14 Jahren soll willkommen sein, egal ob arm oder reich, muslimisch oder christlich.

          Manche in Bad Godesberg halten die Zwei-Welten-Theorie für Quatsch. Arm prügelt, weil arm, Reich wird verprügelt, weil reich - so einfach ist das tatsächlich nicht. In Godesberg gibt es nicht zwei, sondern mindestens drei Welten. Seit vielen Jahren hat der Bonner Stadtbezirk wegen seiner exzellenten Kliniken in der arabischen Welt einen Ruf wie in Deutschland sonst nur noch München. Man kann gut verdienen an den zahlungskräftigen Arabern.

          Der Pfarrer: Wolfgang Picken
          Der Pfarrer: Wolfgang Picken : Bild: Edgar Schoepal

          Ungetrübt ist die Freude über die Medizintouristen aber nicht. Denn während sie im großen München kaum auffallen, prägen Männer in bodenlangen, weißen Gewändern und vollständig mit schwarzem Tuch verschleierte Frauen heute das Stadtbild im kleinen Bad Godesberger Zentrum. Familienoberhäupter, die sich operieren lassen wollen, bringen oft ihre ganze Großfamilie mit. Manchmal bleiben die Clans Wochen oder Monate. Und weil nicht alle arabischen Familien so wohlhabend sind, dass sie sich für so lange Zeit ein Hotel leisten können, leben viele in möblierten Wohnungen. Geschäftstüchtige Godesberger mit Migrationshintergrund haben den Markt unter sich aufgeteilt. Überall im Stadtzentrum werben Schilder mit arabischen Aufschriften für Vermittlungsagenturen. Manchmal steht auf Deutsch „Möblierte Wohnungen“ oder „Luxus-Appartements“ darunter.

          Juppi Schaefer ist ein alteingesessener Godesberger. Früher führte er den In-Club der Region, das „Underground“. Queen oder die Scorpions spielten bei ihm. Heute dreht Schaefer Filme, schreibt Bücher. Er lebt in einem ehemaligen Gasthaus aus dem Mittelalter in der Bonner Straße. „Bagdad-Allee“, nennt sie Schaefer sarkastisch. Denn ringsum gibt es nur noch Call-Shops und Wettbüros, arabische Bars und Cafés. Schaefer hat an die Fassade seines rosafarbenen Hauses eine große Fahne mit dem Godesberger Wappen gehängt. Es ist die Fahne seiner Partei „Die Godesberger“, die Schaefer gründete, weil er fand, dass es so nicht weitergeht. Schon gibt es in Teilen der Fußgängerzone kaum noch einen Laden ohne arabische Schriftzeichen. Neben dem Frisör „Babylon“ oder dem Kebabhaus „Chicken for you“ wirken das Antiquitätengeschäft und eine Damenboutique wie Fremdkörper. Ins Reisebüro „Arkadia“ zieht demnächst ein „Phone-Shop“.

          Der Godesberger: Juppi Schaefer
          Der Godesberger: Juppi Schaefer : Bild: Edgar Schoepal

          Beinahe sechs Prozent der Stimmen bekamen „Die Godesberger“ bei der Wahl der Bezirksvertretung vor zwei Jahren. „Wir haben nichts gegen Ausländer, nur gegen Leute, die sich nicht benehmen können“, sagt Schaefer. „Wir sind nicht rechts, wir sind nicht links - wir sind die Mitte und wollen unserer Stadt aus Verbundenheit und Heimattreue dienen.“ Als ihre wichtigsten Anliegen bezeichnen die Godesberger eine „belästigungsfreie Fußgängerzone“, womit sie auf die vollverschleierten Frauen anspielen. „Die Burka ist herabwürdigend für alle Frauen, eine Provokation. Es müsste ein Vermummungsverbot geben“, sagt Schaefer. Zudem setzt sich seine Partei für „rechts- und wohnverträglichen Medizintourismus“ ein. Dreihundert inoffizielle Kurzzeitwohnungen gebe es schon in Bad Godesberg. „Jede freie Wohnung wird von Arabern gekauft und dann für 6000 Euro bar auf die Hand an Medizintouristen vermietet.“ Für die anderen Eigentümer und Mieter beginne dann die Hölle auf Erden. „Der Müll wird in den Flur geworfen. Regelmäßig tropft es durch die Decken, weil Araber das Badezimmer mit dem Schlauch ausspritzen, wenn vorher ihre Frauen drin waren.“

          Ulli Hauschild ist nicht nur seit mehr als 30 Jahren für die FDP in der Bonner Kommunalpolitik aktiv. Er ist auch Geschäftsführer der Eigentümervereinigung „Haus und Grund“ in Godesberg. „Was da passiert, ist kalte Enteignung“, sagt Hauschild. Die Immobilien verlören an Wert, die Nebenkostenabrechnungen würden auf groteske Weise verzerrt. „Und immer wieder werden Eigentümer sehr energisch aufgefordert, ihre Wohnung doch endlich zu verkaufen. Zu schlechten Konditionen natürlich.“ Wie Schaefer hofft auch Hauschild, dass sich die Lage entspannt, wenn der große ehemalige Bürokomplex im Godesberger Zentrum bald zu einem Boardinghouse für Medizintouristen umgebaut ist.

          „Man muss das trennen. Das sind Leute, die suchen Heilung bei uns, die wollen keine Parallelgesellschaft aufbauen“, sagt Hauschild. Allerdings gebe es mittlerweile Ressentiments in der Bevölkerung, die wirklich bedenklich seien. „Wir hatten neulich eine Info-Veranstaltung. Wie manche Besucher alles in einen Topf rühren, das ist schon erschreckend. Seit dem Tod von Niklas ist das Sicherheitsgefühl der Leute komplett im Keller.“

          Die Zeit drängt. Simone Stein-Lücke ist nur im Ehrenamt Bezirksbürgermeisterin. In ihrem eigentlichen Beruf führt sie eine PR-Agentur. Die CDU-Kommunalpolitikerin sitzt im Auto. Sie ist auf dem Weg zu ihrem nächsten Geschäftstermin. „Bad Godesberg ist nicht unsicherer als viele andere Städte“, sagt die Bezirksbürgermeisterin. Das belege auch die Polizeistatistik. Dass die gefühlte Sicherheitslage ins Wanken geriet, habe auch mit der besonderen Geschichte Godesbergs zu tun. „Zu Hauptstadtzeiten lebten wir wie in einer Schneekugel, vor jedem dritten Haus gab es Polizei.“ Sie sei erschüttert, welches Bild manche Medien nun von Bad Godesberg zeichneten. „Unser Godesberg kommt rüber wie die Bronx in den neunziger Jahren oder Johannesburg, das ist völlig absurd. Wir sind noch immer sehr international, Bonn ist heute UN-Standort. Wir haben eine exzellente internationale Schulstruktur und einen hervorragenden Ruf als Medizinstadt.“ Nun müsse man lernen, mit der neuen Internationalität umzugehen, sagt die Bezirksbürgermeisterin. „Und wir müssen sie regeln, aber dabei stoßen wir ehrenamtlichen Kommunalpolitiker schnell an Grenzen.“ Den Impuls für den Bau von Boardinghäusern könne man zwar geben. „Aber ein Burkaverbot wäre natürlich Sache des nationalen Gesetzgebers.“

          Zudem sieht Stein-Lücke die Landesregierung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) in der Pflicht. „Für das Thema Sicherheit ist vor allem das Land zuständig, es muss genügend Polizei zur Verfügung stellen, es muss regeln, welche Plätze videoüberwacht werden.“ Die Bezirksbürgermeisterin ist sich sicher, dass man auch in Bad Godesberg schon lange mit Videoüberwachung hätte arbeiten müssen. „Gerade der Ort, an dem Niklas getötet wurde, ist als Angstraum bekannt.“ Tatsächlich hat die Stadt Bonn nach einem „Runden Tisch gegen Gewalt“ mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan (CDU) mittlerweile angekündigt, dass der Tatort umgestaltet und zusätzlich beleuchtet werden soll. Die Polizei will ihre Präsenz in Bad Godesberg erhöhen, zudem soll die Möglichkeit einer Videoüberwachung auch an anderen Stellen geprüft werden. Es solle ein Konzept zur Gewaltprävention erarbeitet werden, „um Kinder und Jugendliche möglichst früh zu erreichen und präventiv tätig werden zu können“, sagt Sridharan. „Wir müssen alles daransetzen, dass so etwas nicht noch einmal passiert.“

          Der Weg zur Pfarrgemeinde St. Evergislus führt durch längst vergangene Diplomatiegeschichte. Zuletzt muss man an der ehemaligen apostolischen Nuntiatur Richtung Rhein abbiegen. Das ist beste Godesberger Lage - Blick auf den Petersberg. Wolfgang Picken hat keinen Blick für die Pracht. Er ist empört. „Hier liegt etwas in der Luft“, sagt der Pfarrer. „Die Politik sollte signalisieren: Wir nehmen eure Sorgen wahr und ernst.“ Ein solches Signal habe es von der Landesregierung bisher nicht gegeben. „Wenn sie sich des Themas nicht annehmen, können sie bei der Landtagswahl gleich für die AfD Plakate kleben.“

          Picken spricht über Arm und Reich, über die Medizintouristen und die wahhabitische König-Fahd-Akademie, über Salafisten. Doch es sei geradezu grotesk, wie Rechtsextreme versuchten, Niklas’ Tod für ihre antiislamische und ausländerfeindliche Hetze zu nutzen. „Einer der Freunde, die Niklas in der Tatnacht begleiteten, ist Muslim. Tief hat mich bewegt, wie eine Gruppe muslimischer Jugendlicher der Mutter am Tatort kondolierte, weiße Rosen niederlegte und betete.“

          Picken hat auch den Trauergottesdienst für Niklas gestaltet, an dem 700 Godesberger teilnahmen. Mehr als tausend Bad Godesberger kamen zur Fronleichnamsprozession. An der Seite von Niklas’ Mutter machten sie auch am Tatort Station. „Go respect“ ruft alle Godesberger auf, am Abend des 9. Juni in den Kurpark zu kommen und eine Kerze mitzubringen. Es soll ein stilles Gedenken für Niklas sein. Und ein Zeichen, dass die Godesberger ihre Angsträume mit Licht füllen wollen.

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