Ausstattung der Bundeswehr : Aufrüstung tut not
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Die Bundeswehr braucht dringend neues Material. Besonders die Marine. Oder soll sie ihre Aufträge mit dem Segelschiff „Gorch Fock“ ausführen?
Es wird in den vergangenen Wochen viel geredet über die „Trendwende“ bei der Bundeswehr, die bis 2023 mehr Personal und bessere Ausrüstung bekommen soll. Die Verteidigungsministerin wünscht sich für die Zukunft einen „atmenden Personalkörper“, während die Einsatzkräfte schnellstens optimale Waffen und funktionierendes Gerät brauchen.
Schlechte Nachrichten gab es zuletzt über das neue Transportflugzeug A400M, das die schon vor über 50 Jahren benutzte Transall ablösen soll. Bei der an vielen Krisenplätzen und zur Rettung von Flüchtlingen gefragten Deutschen Marine sieht es auch nicht rosig aus. Jedenfalls werde die Bundeswehr ausreichende finanzielle Mittel erhalten, hieß es aus dem Verteidigungsministerium, um anderslautenden Berichten entgegenzutreten.
Vier neue Fregatten benötigt dringend die Marine, die ja mit dem schönen Schulschiff „Gorch Fock“ ihre Aufträge nicht erfüllen kann. Der Schiffs-Namensgeber wurde einst mit dem Buch „Seefahrt ist not!“ berühmt und fiel 1916 in der Skagerrakschlacht. Angelehnt an diesen Buchtitel muss es nun heißen: Aufrüstung tut not!