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Ausschreitungen in Leipzig : Politisches Hütchenspiel in Sachsen

  • -Aktualisiert am

Am 7. November in Leipzig-Connewitz Bild: dpa

Leipzig ist Schwerpunkt linksextremer Gewalt. Der Kampf gegen Extremisten wird aber nicht gelingen, wenn nur eine Seite betont und die andere verharmlost wird.

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          In den vergangenen Wochen kam es in Leipzig wieder einmal verstärkt zu Ausschreitungen mutmaßlich linksextremer Randalierer: An einem Freitagabend griffen 200 Demonstranten Polizisten mit Steinen und Pyrotechnik an, dabei wurden drei Polizisten verletzt – einer von ihnen schwer – sowie mehrere Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt. Tags darauf – es war der Samstag der Corona-Leugner-Demo – wurde aus einer Gruppe von 300 Personen heraus erst ein Auto in Brand gesteckt, später ein Polizeirevier mit Steinen und Flaschen beworfen, bevor am Abend zwei Reisebusse an brennenden Barrikaden stoppen mussten, woraufhin sie von mehreren Personen mit Flaschen und Steinen eingedeckt wurden.

          Als die Feuerwehr anrückte, weil die Flammen bereits auf die Oberleitungen der Straßenbahn übergriffen, prasselten auf sie ebenfalls Steine und Flaschen nieder. Am gleichen Abend wurde ein Kleinbus mit drei Insassen, der an einer roten Ampel hielt, von mehreren Personen mit Flaschen und Steinen attackiert. Die Frontscheibe barst, eine Stoßstange brach, und die Karosse wurde demoliert.

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