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Jasper von Altenbockum (kum.)

Ausgangsbeschränkungen : Es geht nur mit dem Hammer

Bild: dpa

Deutschland wurde am Freitag von München aus regiert. Das ist gut so. Denn Söder macht es richtig. Erhobene Zeigefinger und versteckte Drohungen reichen nicht.

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          Schon die Fernsehansprache Angela Merkels war der Wink mit dem Zaunpfahl. Wer noch immer nicht begriffen hatte, wie ernst die Lage ist, musste seither mit Ausgangsbeschränkungen rechnen. Was und wie Merkel es sagte, wird nicht allen Beteiligten genügt haben. Am Freitag folgte deshalb der nächste und etwas deutlichere Wink des Kanzleramtsministers Helge Braun, der den Samstag zur Bewährungsprobe für die Disziplin der deutschen Gesellschaft erklärte. Merkel kündigte an, am Sonntag werde dann eine „schonungslose Analyse“ folgen und eine Entscheidung darüber, ob die Deutschen weiter zur freiwilligen „sozialen Distanz“ aufgefordert oder zu ihrem Glück gezwungen würden.

          Diese Politik wirkt mit ihren indirekten Andeutungen, erhobenen Zeigefingern und versteckten Drohungen ein wenig bemüht.

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