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Missbrauchsskandal : Ruchloser Kardinal

Kardinal Rainer Maria Woelki Bild: dpa

Rainer Maria Woelki wollte als schonungsloser Aufklärer in die Annalen der katholischen Kirche eingehen. Stattdessen rettet er sich nun vor der Rache der Verantwortlichen. Und instrumentalisiert dafür auch noch die Betroffenen.

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          Umfassend und unabhängig sollte die Untersuchung über sexuellen Missbrauch im Erzbistum Köln sein, Versäumnisse und Fehlverhalten schonungslos analysiert werden, die Namen von Kardinälen, Bischöfen oder Generalvikaren ohne Ansehen der Person öffentlich gemacht werden, falls sie gegen geltendes (Kirchen-)Recht und Amtspflichten verstoßen hätten.

          Rainer Maria Woelki, seit 2014 Erzbischof von Köln, wollte als schonungslosester aller Aufklärer in den Reihen der Deutschen Bischofskonferenz in die Annalen der katholischen Kirche in Deutschland eingehen. So hieß es seit September 2018 am Rhein, und nicht wenige fragten sich, was den Kardinal wohl zu diesem beispiellos radikalen Vorgehen motiviert hatte.

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