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Auf der Covid-Station : „Und plötzlich fällst du von der Schüssel“

Herbert Becker in seinem Haus in Zeppelinheim Bild: Hannah Aders

Herbert Becker hatte Corona. Er muss einfach erzählen, was er im Krankenhaus erlebt hat – und wie er früher als Bürgermeister noch ganz andere Kämpfe führen musste.

          6 Min.

          Als Herbert Becker vor drei Wochen von der Intensivstation kam, schmiss er als Erstes den Rollator weg. „Ich lauf doch nicht mit dem Rollator durch Zeppelinheim!“, ruft der 83 Jahre alte Herr entrüstet. Und seine Frau seufzt: „Er meint, er wär fit.“

          Livia Gerster

          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Vergangenes Jahr radelte Becker noch von Prag nach Dresden. An der tschechischen Grenze ist er dann „auf die Schnauze geflogen“. Da fragten manche: Wieso fährt ein 80-Jähriger überhaupt mit dem Fahrrad so weit weg? Gisela Becker: „Allerdings.“ Aber Herbert Becker meint, Astrid Lindgren sei ja auch noch mit achtzig auf Bäume geklettert. Und er habe ebenfalls vor, wieder Berge zu besteigen, trotz Corona.

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