Armutseinwanderung von Roma :
„Das Heil Osteuropas liegt nicht in Deutschland“

Von
,
Yvonne Staat
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Berlin: Vor der Gedenkstätte für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma

Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Rose, warnt in der Sonntagszeitung davor, Roma in die „Kriminalitätsecke“ zu drängen. Deutschland könne die Probleme in den Herkunftsländern aber auch nicht lösen. Dazu gehören ausbeuterische Clanstrukturen, wie F.A.S.-Recherchen belegen.

Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, hat davor gewarnt, „Menschen, die hierher kommen, weil sie in ihrer Heimat ohne Perspektive sind, in die Kriminalitätsecke“ zu drängen. Von der Politik wünsche er sich zwar Ehrlichkeit im Umgang mit der Armutszuwanderung, er wandte sich aber scharf dagegen, das Problem zu ethnisieren, „weil das die gesamte Minderheit der Roma erneut ausgrenzt und stigmatisiert“. Der Antiziganismus müsse in Deutschland genauso geächtet werden wie der Antisemitismus.

FAZ

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