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ARD-„Deutschlandtrend“ : SPD profitiert von Martin Schulz

  • Aktualisiert am

SPD-Politiker Martin Schulz Bild: Reuters

Die SPD erholt sich von ihrem Umfragetief. Nach der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten ist die Partei laut einer Umfrage im Aufwind. Die AfD verliert an Zustimmung.

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          Nach dem jüngsten Rekordtief der SPD haben sich die Zustimmungswerte der Sozialdemokraten wieder etwas erholt. In dem am Freitag veröffentlichten „Deutschlandtrend“ des ARD-Morgenmagazins kommt die SPD auf 23 Prozent. Das sind drei Prozentpunkte mehr als bei der Umfrage von Anfang Januar. Diesen Zuwachs verdanke die SPD insbesondere der Entscheidung ihrer Führung in dieser Woche, den ehemaligen Präsidenten des Europaparlaments, Martin Schulz, als Kanzlerkandidaten bei der Bundestagswahl im September ins Rennen zu schicken.

          Die Unionsparteien kommen laut „Deutschlandtrend“ auf 35 Prozent der Stimmen, zwei Prozentpunkte weniger als noch im Januar. Die Grünen erhalten neun Prozent der Stimmen, die AfD kommt auf 14 Prozent und die Linke auf acht Prozent. Die FDP würden sechs Prozent der befragten Bundesbürger wählen. Die Liberalen legen damit um einen Prozentpunkt zu. Die Linke und die AfD verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Die Stimmen für die Grünen bleiben unverändert. Insgesamt erhält die Regierungskoalition 58 Prozent.

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          Den seit einer Woche amtierenden amerikanischen Präsidenten Donald Trump können die Deutschen der Umfrage zufolge weiterhin nur schwer einschätzen. 62 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass es noch zu früh ist, Trump zu bewerten. 36 Prozent glauben, dass sie schon zum jetzigen Zeitpunkt Trump einschätzen können.

          Von den Menschen die sich schon jetzt zutrauen Trump zu beurteilen, denken demnach 87 Prozent, dass er nicht gut für Deutschland ist. Fünf Prozent sind anderer Meinung. Für inkompetent halten den neuen Präsidenten 80 Prozent der Bundesbürger, 15 Prozent finden ihn dagegen kompetent. Für den „Deutschlandtrend“ befragte das Institut Infratest dimap vom 24. bis 25. Januar 1029 Menschen. Die Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 3,1 Prozentpunkten.

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