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App gegen Corona : Das Gefasel von der totalen Überwachung

Nordisches Tracking: Warum sollte in Deutschland nicht funktionieren, was in Norwegen schon praktiziert wird? Bild: AP

Eine Corona-App könnte Tausende Leben retten. Doch die Wissenschaftler verzetteln sich mit kleinlichen Streitigkeiten – und im Netz ergießt sich die Häme über das Projekt.

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          Es folgen drei Horrormeldungen aus dem Reich der Datenschnüffelei: Südkoreaner spekulieren im Moment über Affären von Covid-19-Erkrankten, weil die Regierung jede ihrer Bewegungen ins Netz stellt; in den Vereinigten Staaten spähen die Saudis die Mobiltelefone ihrer Bürger aus, indem sie eine uralte Schwachstelle ausnutzen; in China werden Parteikader seit Monaten mit Hilfe einer App gezwungen, sich die Reden von Staatschef Xi Jinping anzuhören. Wer so etwas verhindern will, braucht Datenschutz.

          Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist ein Grundrecht. Genauso wie die Versammlungsfreiheit oder das Recht auf Leben. Leider muss man noch einmal daran erinnern, dass das Leben gerade in Gefahr ist. Deswegen tut die Bundesregierung alles, um es zu schützen. Zum Beispiel schränkt sie die Möglichkeit ein, sich mit anderen Personen in der Öffentlichkeit zu versammeln. Wer sich mit Bekannten zum Picknick im Park trifft, der kann es mit der Polizei zu tun bekommen.

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