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KSK-Serie : Streit um Werbung der Bundeswehr

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Bundeswehrsoldaten der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) trainieren den Häuserkampf und eine Geiselbefreiung in Magdeburg. Bild: dpa

Die Bundeswehr hat Nachwuchsprobleme und versucht, mit moderner Werbung über WhatsApp und Alexa neue Soldaten anzuwerben. In der Politik finden das nicht alle gut.

          Um junge Menschen zu erreichen, setzt die Bundeswehr auf Unterhaltungselemente. So wurde eine Action-Serie über die Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) produziert, die unter anderem im Kurzmitteilungsdienst Whatsapp oder über Youtube abrufbar ist. Zusätzlich wurde für den Amazon-Sprachassistenten Alexa ein Fitnessprogramm vom KSK-Sportleiter entwickelt, das in angepasster Form für Zivilisten täglich neue Fitnesselemente zur Verfügung stellt.

          Die Grünen kritisieren diese Werbekampagne. Es sei „zynisch, junge Leute mit einer Action-Serie und einem Muskelprogramm als Staatsbürger in Uniform gewinnen zu wollen“, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Grünen, Tobias Lindner, der „Bild am Sonntag“.

          Das Ministerium verteidigte die Kampagne. Die Bundeswehr müsse sich bemühen, „auf das Radar der jungen Leute zu kommen“, sagte ein Sprecher der „BamS“. Dafür sei „zielgruppengerechte Werbung“ notwendig. Die KSK-Serie hat laut Ministerium derzeit rund 28.000 Abonnenten, das KSK-Sportprogramm, bei dem über den Amazon-Sprachassistenten Alexa Fitnesseinheiten abgerufen werden können, 2300 Nutzer.

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