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Anti-Pegida-Festival : Grönemeyer singt für ein buntes Dresden

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Herbert Grönemeyer will am kommenden Montag mit seinem Auftritt vor der Frauenkirche Botschafter für buntes Dresden sein. Bild: dpa

Die Veranstalter rechnen für Montag mit mehr als 40.000 Besuchern, die Herbert Grönemeyer und andere Künstler hören wollen. Das Musik- und Kulturfestival vor der Dresdner Frauenkirche soll ein buntes Signal gegen die gleichzeitig laufende Pegida-Demonstration setzen.

          Herbert Grönemeyer, Jan-Josef Liefers mit seiner Band Radio Doria, Silly, Keimzeit sowie Christian Friedel mit Woods of Birnam sind am Montag Botschafter für ein buntes Dresden. Sie spielen bei der von Bürgern initiierten Großkundgebung unter dem Slogan „Offen und bunt - Dresden für alle“ vor der Frauenkirche.

          Das Programm umfasst zudem Auftritte von Dresdner Musikern sowie weiteren Gästen wie Toni Krahl (City) und Jeanette Biedermann, wie die Organisatoren am Donnerstag bekanntgaben. Statt Reden von Politikern sind kurze Statements geplant. „Wir hoffen auf ein tausendfaches Bekenntnis für Weltoffenheit und Toleranz“, sagte Mitinitiator Gerhard Ehninger von Place to be e.V..

          Ehninger, ein führender Mediziner des Dresdner Universitätsklinikums, sieht den Ruf der Elbestadt in Gefahr. Selbst der Taxifahrer in New York wisse inzwischen Bescheid, sagte Ehninger: „Es gibt Unverständnis, Witze und Spott über unsere Stadt“, berichtete er von Erlebnissen auf Reisen.

          Nach Ansicht Ehningers müsse man gegen die Vereinnahmung Dresdens durch eine Minderheit vorgehen und die Stadt schützen.

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