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Anti-Islam-Bewegung : Schäuble: Pegida auch ein Phänomen der alternden Gesellschaft

  • Aktualisiert am

Wolfgang Schäuble (CDU) auf einer Mahnwache für die Opfer der Anschläge in Frankreich vor dem Brandenburger Tor Bild: dpa

„Darum machen sich manche eben andere Sorgen“: Der Zulauf zur Pegida-Bewegung fußt nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auch in der Alterung der deutschen Wohlstandsgesellschaft.

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          Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht in der Alterung der deutschen Wohlstandsgesellschaft eine Ursache für das Erstarken der Anti-Islam-Bewegung Pegida. „Eine wachsende Zahl der Älteren ist heute mehr oder weniger frei von materiellen Sorgen, und darum machen sich manche eben andere Sorgen“, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

          Immer wenn es den Menschen gut gehe, wollten sie festhalten an dem, was ihnen gefalle. „Und sie sind leichter ansprechbar für Populisten, die ihnen versprechen, alles könnte von nun an so bleiben, wie es ist“, sagte Schäuble. Neu erscheine ihm, dass „solche Gruppen viel härter für ihre Interessen kämpfen und sich manchmal dabei auch nicht um demokratische Mehrheitsentscheidungen oder Gerichtsurteile scheren“.

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