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Anschlag in Dresden : Nicht willkommen

Blumen und Kerzen liegen unweit des Residenzschlosses vor einem Bauzaun an der Schlossstraße in Dresden. Bild: dpa

Wer unser Land und unsere Gesellschaft ablehnt und Straftaten verübt, der hat auch kein Recht, in diesem Land zu bleiben.

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          Wie soll man es jemanden begreiflich machen, dass ein Mensch, der dieses Land und seine Werte ablehnt, der sogar den Dschihad propagiert und zum Märtyrer-Kampf gegen „Ungläubige“ aufruft, nicht abgeschoben wird?

          So war es, nach allem, was man bislang weiß, beim mutmaßlichen Attentäter von Dresden. Abdullah A.H.H. kam im Oktober 2015 nach Deutschland. Kurz zuvor hatte Angela Merkel verkündet: „Wir schaffen das.“ Und überall im Land hießen die Menschen Flüchtlinge willkommen. Abdullah A.H.H. stellte im Mai 2016 einen Asylantrag und wurde als Kriegsflüchtling anerkannt. Er soll aus Syrien stammen. H. verübte in Deutschland zahlreiche Straftaten wie etwa Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Bedrohung, galt als islamistischer Gefährder.

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