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Anpassen an den Klimawandel : Meine Stadt, mein Haus, meine Hitzeinsel

Dunst über der Stadt: An den bisher wärmsten Tagen des Jahres Mitte Juni hat Fotograf Maximilian von Lachner die Hitze in Frankfurt abgebildet. Bild: Maximilian von Lachner

Die Deutschen zieht es in die Städte, doch gerade dort wird es immer heißer. Der Klimawandel bedroht auch hierzulande Menschenleben. Die Risiken sind ungleich verteilt. Was tun?

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          Matthias Garschagen ist Stadtklimatologe. Die meisten Städter dürften gar nicht wissen, dass es solche Klimaforscher gibt, die sich nur mit ihnen beschäftigen: was mit dem Klimawandel auf die urbanen Zentren zukommt, wie die Kommunen sich darauf einrichten können. Die deutsche Juli-Flut traf vor allem kleinere Ortschaften. In den großen Städten wirkt die Natur weiter weg, fühlen sich viele Menschen weniger betroffen. Garschagen hält mit Sterbestatistiken dagegen.

          Timo Steppat
          Redakteur in der Politik.

          Eine Flutkatastrophe wie die im Ahrtal und in der Eifel mag sehr sichtbar sein: unzählige Wohnhäuser zerstört; erschütternd viele Menschen aus wenigen Dörfern, die in einer einzigen Nacht jäh aus dem Leben gerissen wurden. „Während bei einer Flut lokal Menschen sterben, sind es bei einer Hitzewelle aber viel mehr Menschen“, sagt der Wissenschaftler. Nur sei das Gebiet viel größer, die Zuordnung schwieriger. So viel steht fest: Die Hitze wird ein Megaproblem der deutschen Städte.

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