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Angriff auf Bremer AfD-Chef : Ermittler prüfen rund 200 Hinweise

  • Aktualisiert am

Frank Magnitz im September im Bundestag. Bild: dpa

Eine heiße Spur nach dem Angriff auf den Bremer AfD-Vorsitzenden Frank Magnitz gebe es noch nicht, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung.

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          Rund einen Monat nach dem Angriff auf Bremens AfD-Vorsitzenden Frank Magnitz haben sich mehr als 200 Menschen bei den Ermittlern gemeldet. Eine heiße Spur gibt es allerdings nicht, wie der Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft, Frank Passade, sagte. „Bisher haben die Hinweise nicht zur Identifizierung der Tatverdächtigen geführt.“

          Alle Hinweise würden geprüft. Wie lange dies dauern werde, konnte Passade nicht abschätzen. Für Hinweise, die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft, die wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, eine Belohnung von 3000 Euro ausgelobt.

          Der Politiker, der für die AfD im Bundestag sitzt, war am 7. Januar von Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden. Auf Videoaufnahmen, die Polizei und Staatsanwaltschaft ins Internet stellten, sind drei junge Männer zu sehen, die sich Magnitz von hinten nähern. Einer von ihnen attackierte den Politiker mit dem Ellbogen. Magnitz, der beide Hände in den Manteltaschen hatte, stürzte zu Boden und schlug mit dem Kopf auf.

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