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Übergriffe in Köln : Merkel verlangt harte Antwort des Rechtsstaats

  • Aktualisiert am

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht zwischen Sternsingern am 5. Januar im Bundeskanzleramt. Bild: dpa

Jetzt hat sich auch die Bundeskanzlerin zu den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht vor dem Kölner Hauptbahnhof geäußert. Angela Merkel zeigte sich empört und verlangt juristische Konsequenzen.

          Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach den Übergriffen auf Frauen vor dem Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht eine harte Antwort des Rechtsstaats gefordert.

          Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert vom Dienstag drückte die Kanzlerin in einem Telefonat mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker „ihre Empörung über diese widerwärtigen Übergriffe und sexuellen Attacken aus, die nach einer harten Antwort des Rechtsstaats verlangen“.

          Es müsse alles daran gesetzt werden, die Schuldigen so schnell und so vollständig wie möglich zu ermitteln und ohne Ansehen ihrer Herkunft oder ihres Hintergrundes zu bestrafen.

          Merkel habe sich von Reker über die Ergebnisse des Krisentreffens von Polizei und städtischen Behörden informieren lassen. Auch lasse sich die Kanzlerin von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) über die Ermittlungsarbeiten informieren.

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          In der Silvesternacht sollen dutzende Frauen auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln aus Gruppen angegriffen worden sein. Die Polizei hatte von Sexualdelikten in massiver Form und von einer Vergewaltigung gesprochen. Über die Täter ist bislang wenig bekannt.

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