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Ampel-Koalitionsvertrag : So richtig Freude kommt nur bei der FDP auf

Organisierte Reibungslosigkeit: Die künftigen Regierungspartner bei der Vorstellung ihres Koalitionsvertrages Bild: Matthias Lüdecke

SPD, Grüne und FDP haben ihren Koalitionsvertrag präsentiert – in den Parteien ist die Diskussion darüber in vollem Gange, teils bitterböse. Die Grünen entdecken ihre Flügel wieder.

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          Die Ampel-Verhandler hatten sich einen ehrgeizigen Zeitplan für den Koalitionsvertrag gesetzt. Sondierungspapier, Arbeitsgruppen, Koalitionsvertrag, alles kam zum versprochenen Termin. Doch am Donnerstag gerieten die Grünen aus dem Tritt. Ein Pressegespräch mit den Parteivorsitzenden am Vormittag wurde verschoben, das Bund-Länder-Forum am Nachmittag fing verspätet an. Und anders als geplant konnten die Grünen dann immer noch nicht sagen, wen sie auf die fünf „grünen“ Ministerposten schicken werden.

          Helene Bubrowski
          Politische Korrespondentin in Berlin.
          Peter Carstens
          Politischer Korrespondent in Berlin
          Johannes Leithäuser
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          „Die Beratungszeit dauert noch an“, sagte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner und kündigte die Namen für den Abend an. Es wird aber wohl erst der Freitagmorgen, wie der Parteivorsitzende Robert Habeck kurz drauf andeutete. Am Abend sollte der Parteirat noch einmal zusammentreten. Die Urabstimmung über den Koalitionsvertrag jedenfalls kann erst am Freitag beginnen, einen Tag später als geplant, denn die Parteimitglieder stimmen auch über das Personaltableau ab.

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