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FAZ Plus Artikel Waigel gegen Stoiber : Die langen Schatten der Vergangenheit

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Der ehemalige CSU-Vorsitzende Theo Waigel präsentiert sein neues Buch "Ehrlichkeit ist eine Währung - Erinnerungen". Bild: dpa

Das Duell zwischen den beiden ehemaligen CSU-Vorsitzenden Theo Waigel und Edmund Stoiber geht in die nächste Runde. Denn Waigels Buch reißt alte Wunden auf.

          In keiner Partei sind die Altvorderen so einflussreich wie in der CSU die Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber und Theo Waigel. Daher ist von Belang, wie sie miteinander klarkommen. Dass ihr Verhältnis aus der Vergangenheit schwer belastet ist, weiß man. Aber in der komplizierten Phase des Übergangs von Horst Seehofer zu Markus Söder schienen sie sich als vielgefragte Ratgeber zu einem konstruktiven, womöglich altersmilden Miteinander aufgerafft zu haben.

          Timo Frasch

          Politischer Korrespondent in München.

          Doch eine Woche vor Waigels 80. Geburtstag werfen seine nun veröffentlichten „Erinnerungen“ abermals einen Schatten auf das Verhältnis. Das Schmeichelhafteste, was Waigel darin über seinen Nachfolger als CSU-Vorsitzender äußert: Er sei „in der Landespolitik durchaus erfolgreich“ gewesen. Ansonsten wird Stoiber wahlweise als undankbar, taktierend oder Strauß-hörig präsentiert. Auf fünf Seiten schildert Waigel, wie 1993, als es um die Nachfolge von Max Streibl im Amt des Ministerpräsidenten ging, eine Kampagne gegen ihn in Gang gesetzt wurde: „Während mein Privatleben in den vergangenen Jahren keine Rolle gespielt hatte, wurden nun die Trennung von meiner ersten Frau, obwohl sie schon fünf Jahre zurücklag, und meine Beziehung zu Irene Epple zum Thema.“

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          Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU)

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