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Allensbach-Umfrage : Was die Wähler bei der SPD vermissen

  • -Aktualisiert am

Bitte recht freundlich für die Wähler: Delegierte lassen sich vor dem SPD-Logo während des Bundesparteitags fotografieren. Bild: dpa

Auch mit der neuen Führung kommt die SPD nicht aus ihrem Umfragetief: Die Bürger vermissen bei den Sozialdemokraten die Leistungs- und Zukunftsorientierung. Ihr Themenspektrum ist zu verengt.

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          Die Hoffnung von Teilen der SPD, durch die basisdemokratische und langwierige Entscheidung über ihre neue Führungsspitze Rückenwind zu bekommen, hat sich nicht erfüllt. Zwar bildet sich bei den Bürgern allmählich der Eindruck einer heillos zerstrittenen Partei zurück; im September waren davon noch 62 Prozent überzeugt, aktuell noch 54 Prozent. Als wirklich geschlossene und handlungsfähige politische Formation werden die Sozialdemokraten jedoch nur von 13 Prozent empfunden, und auch nur von 36 Prozent ihrer eigenen Anhänger.

          Die Zweitstimmenwahlabsichten zugunsten der SPD stagnieren bei 14 Prozent. Ihr Potential ist größer, aber dennoch auf dem niedrigsten Stand der letzten Jahrzehnte: für 20 Prozent der Wahlberechtigten kommt die SPD bei der nächsten Bundestagswahl grundsätzlich in Frage. In den letzten Jahrzehnten lag ihr weites Potential meist über 30 Prozent, in der Spitze über 40 Prozent. Die Unionsparteien haben zurzeit ein weites Potential von 36 Prozent, die Grünen von 33 Prozent. Dabei haben SPD und Grüne bei Wahlen ihr Potential bisher weniger ausschöpfen können als die Union.

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