Allensbach-Studie : Die Grenzen der Propaganda
Von Thomas Petersen
Lesezeit: 7 Min.
Man kann das Buch „Öffentliche Meinung“ des amerikanischen Journalisten Walter Lippmann aus dem Jahr 1922 mit Recht als Jahrhundertwerk bezeichnen. Als Kriegsberichterstatter im Ersten Weltkrieg und Berater des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson hatte Lippmann Zugang zu Informationen über den Kriegsverlauf, über die die Bevölkerung nicht verfügte, und stellte fest, wie sehr die Wirklichkeitswahrnehmung der Bürger von der Zeitungsberichterstattung verzerrt wurde.
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