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Allensbach-Umfrage : Die SPD kann nicht von Scholz profitieren

Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz bei einer Veranstaltung im August 2020 in Ahlen Bild: AFP

Nur eine Minderheit glaubt, dass der Kanzlerkandidat der SPD die Unterstützung seiner Partei hat. Und das ist noch nicht das größte Problem der Sozialdemokraten, wie eine neue Umfrage zeigt.

  • -Aktualisiert am
          6 Min.

          Finanzminister Olaf Scholz ist derzeit einer der populärsten Politiker der Republik. Er gilt als Politiker mit einer klaren Linie, als erfahren und kompetent. Kein anderer SPD-Politiker erreicht gerade ähnliche Popularitätswerte. Die Entscheidung der SPD, ihn als Kanzlerkandidaten zu nominieren, war daher folgerichtig. Die Auswirkungen dieser Entscheidung auf die Popularität der Partei selbst halten sich bisher allerdings in Grenzen.

          Die Bereitschaft, bei der nächsten Bundestagswahl der SPD die Zweitstimme zu geben, ist seit der Nominierung von 16 auf 17 Prozent gestiegen. Das weite Potential – der Anteil der Wahlberechtigten, für die die SPD grundsätzlich bei Bundestagswahlen in Frage kommt – stagniert bei 23 Prozent, während die Grünen hier bei 28 Prozent und die Unionsparteien bei 43 Prozent liegen.

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