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Aktive Sterbehilfe : Abgeordnete fordern Recht auf selbstbestimmten Tod

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Für das Recht auf den selbstbestimmten Tod: Der Vizepräsident des Bundestages, Peter Hintze (M., CDU), sowie die Bundestagsabgeordneten Dagmar Wöhrl (von li. nach re. CSU), Karl Lauterbach (SPD), Carola Reimann (SPD), Katherina Reiche (CDU) und Burkhard Lischka (SPD) nach einer Pressekonferenz in Berlin zum von ihnen erarbeiteten Eckpunktepapier zur Regelung der Sterbehilfe. Bild: dpa

Abgeordnete von SPD und Union wollen die Sterbehilfe neu regeln. In einem Papier fordern Parlamentarier wie Peter Hintze das Selbstbestimmungsrecht von Todkranken zu stärken. Ärzte sollen ohne Angst vor Strafe beim Sterben aktiv helfen dürfen.

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          Eine Gruppe von SPD- und Unions-Parlamentariern um den Bundestagsvizepräsidenten Peter Hintze (CDU) will bei einer Neuregelung der Sterbehilfe das Selbstbestimmungsrecht des Todkranken in den Mittelpunkt rücken. Der Mensch am Ende seines Lebens „muss selbst bestimmen, was er noch ertragen kann“, sagte Hintze (CDU) am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung eines Eckpunktepapiers der Abgeordneten zur Regelung der Sterbehilfe.

          Diese Frage müsse im Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt beantwortet werden. Ärzten solle es auf freiwilliger Basis erlaubt sein, „sterbenskranken Menschen zu helfen, selbst aus dem Leben zu scheiden, friedlich zu entschlafen“.

          Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Carola Reimann bekräftigte, die Gruppe setze sich für ein „würdevolles und selbstbestimmtes Sterben“ ein. Zugleich gelte es, die Palliativmedizin, also die pflegende und medizinische Betreuung von Sterbenskranken, weiter auszubauen.

          Der Bundestag will bis Ende 2015 eine Regelung zur Suizid-Beihilfe verabschieden. Am 13. November soll es eine „Orientierungsdebatte“ im Bundestag geben. Dabei variieren die Positionen zwischen einer weitgehenden Erlaubnis der Suizidbeihilfe für Ärzte bis hin zu einer restriktiven Haltung, die jede organisierte Form der Suizid-Beihilfe verbieten will und eine rechtliche Erlaubnis ablehnt.

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