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Umstrittenes Pflanzengift : Agrarminister nun für Glyphosat-Teilverbot

  • Aktualisiert am

Schmidt und Hendricks treffen sich zur Aussprache nach dem Glyphosat-Streit. Bild: dpa

Nach seinem Alleingang bei der Glyphosat-Abstimmung in der EU strebt Christian Schmidt einem Zeitungsbericht zufolge ein nationales Verbot im Haus- und Kleingartenbereich an.

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          Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) will einem Zeitungsbericht zufolge zumindest für ein Teilverbot des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat sorgen. „Im Rahmen der nationalen Umsetzung strebe ich nun Beschränkungen beziehungsweise ein Verbot der Glyphosat-Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich sowie eine Anzeigenpflicht bei der Spätanwendung im Getreide an“, zitierte die „Rheinische Post“ am Freitag aus einem Brief Schmidts an Unionsabgeordnete. Zudem müsse nun intensiv nach Alternativen zu Glyphosat geforscht werden.

          Schmidt hatte mit seinem Alleingang bei der Glyphosat-Abstimmung in der EU dafür gesorgt, dass die Genehmigung für das Mittel um fünf Jahre verlängert wurde. Er hatte das gegen den Wunsch seiner Kollegin aus dem Umweltressort, Barbara Hendricks (SPD), getan, die für ein Verbot des Mittel eintritt. Wegen seines Abstimmungsverhaltens war Schmidt auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gerügt worden. Hendricks und die SPD streben nun an, auf nationaler Ebene die Glyphosat-Nutzung zu unterbinden.

          Agrarminister : Merkel rügt Schmidt für Glyphosat-Entscheidung

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