Afghanistan-Einsatz :
Guttenberg: „Kriegsähnliche Zustände“

Lesezeit: 3 Min.
Guttenberg versteht, wenn sie von „Krieg” sprechen: deutsche Soldaten nach einem Einsatz östlich von Kundus
Er hatte versprochen, den Bundeswehreinsatz in Afghanistan auch in seinen unbequemen Aspekten stärker ins Bewusstsein zu rücken. Jetzt hat Verteidigungsminister Guttenberg gesagt, er verstehe „jeden Soldaten, der sagt, es ist Krieg“.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu zu Guttenberg (CSU) hat mit der Äußerung, in Afghanistan sei die Bundeswehr mit „kriegsähnlichen Zuständen“ konfrontiert, Zustimmung beim Bundeswehrverband sowie bei Politikern von SPD und Grünen gefunden. Guttenberg hatte der „Bild“-Zeitung gesagt: „Wenigstens in der Empfindung nicht nur unserer Soldaten führen die Taliban einen Krieg gegen die Soldaten der internationalen Gemeinschaft.“ Manche herkömmliche Wortwahl passe für die Bedrohung von heute nicht mehr.

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