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Sondersitzung zur KSK-Affäre : Jetzt müssen sich die Vorgesetzten erklären

Noch immer an der Spitze: Markus Kreitmayr am 20. Februar 2020 in Calw Bild: The NewYorkTimes/Redux/laif

Zu den Verfehlungen im KSK wurden mittlerweile zahlreiche Berichte bekannt. Nun befasst sich der Bundestag mit der Rolle der Vorgesetzten und der Frage: Wer war verantwortlich?

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          Zur Klärung der Affäre um Spezialkräfte des Heeres kommt an diesem Montag der Verteidigungsausschuss zu einer Sondersitzung zusammen. Nachdem bereits in Dutzenden disziplinarrechtlichen Untersuchungen, diversen Inventuren und umfangreichen Befragungen vielfache Verfehlungen innerhalb des Kommandos Spezialkräfte (KSK) aufgedeckt worden sind, wollen sich die Abgeordneten vor allem mit der Rolle und Verantwortung der Vorgesetzten für rechtswidrige, disziplinlose und schlampige Zustände innerhalb der rund 1000 Soldaten umfassenden Eliteeinheit befassen.

          Peter Carstens
          Politischer Korrespondent in Berlin

          Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte angekündigt, im schwäbischen Calw „mit eisernem Besen“ auszukehren. Dabei wollte sie aber auch diejenigen in den Blick nehmen, die durch mangelhafte Kontrolle und schlechte Führung den Verband an den Rand der Auflösung gebracht haben.

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