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AfD : Gauland erklärt Kampf gegen Klimaschutzpolitik zum Hauptthema

  • Aktualisiert am

AfD-Chef Alexander Gauland im Bundestag Bild: Reuters

Der Parteichef der AfD wirft der Bundesregierung „maßlose Vorhaben“ beim Klimaschutz vor. Abgesehen von der AfD würden alle Parteien den von Greta Thunberg angeheizten Irrsinn mitmachen.

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          Die AfD will sich künftig verstärkt auf den Protest gegen die Klimaschutzpolitik konzentrieren. Nach dem Euro und der Zuwanderung sei dies „das dritte große Thema für die AfD“, sagte Parteichef Alexander Gauland der „Welt am Sonntag“. Seine Partei habe hier ein „Alleinstellungsmerkmal“. Denn alle anderen Parteien würden „den Irrsinn mitmachen“, den die schwedische Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg anheize. Die maßlosen Vorhaben der Bundesregierung seien völlig ineffektiv, weil Deutschland nur für zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sei. Zwar ändere sich das Weltklima, aber dass der Mensch dabei durch CO2-Emissionen eine wesentliche Rolle spiele, sei „zumindest umstritten“.

          Der Weltklimarat (IPCC) hatte in der vergangenen Woche indes in einem Sonderbericht vor verheerenden Folgen des durch den Treibhausgas-Ausstoß entfachten Klimawandels gewarnt. Das von den Vereinten Nationen unterstützte Expertengremium mit mehr als 100 Wissenschaftlern aus 36 Ländern kommt zu dem Schluss, dass radikale Maßnahmen einige der schlimmsten Folgen der globalen Erwärmung noch abwenden könnten.

          Kanzlerin Merkel mahnt entschlossenes Handeln an

          Die zur UN gehörende Weltorganisation für Meteorologie warnte, dass in den kommenden fünf Jahren die Temperatur um bis zu 1,3 Grad Celsius über die vorindustriellen Durchschnittswerte steigen werde. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnte ein entschlossenes Handeln beim Klimaschutz an. Greta Thunberg warf den Staats- und Regierungschefs beim UN-Klimagipfel in New York Versagen vor.

          Die AfD will ihre Kritik an der Klimapolitik auch als Teil einer Dokumentarfilmreihe thematisieren. „Mit dem TV-Format von knapp einstündigen Dokumentationen wollen wir eine Gegenöffentlichkeit zur einseitigen Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen schaffen“, sagte Fraktionsvize Peter Felser der „Welt am Sonntag“. Felser plant das Projekt. Laut der Zeitung trägt der erste Film den Titel „Dieselmord im Ökowahn“. Die beiden weiteren Filme der ersten Staffel sollen laut Felser von Umweltschutz und Bundeswehr handeln. Die Filme sollen bald im Youtube-Kanal der Fraktion zu sehen sein.

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