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Umfrage im Bund : AfD schon stärker als die SPD

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Hat angesichts der Umfragen allen Grund zur Freude: Jörg Meuthen von der „Alternative für Deutschland“ am Sonntag in Abensberg. Bild: Reuters

In einer aktuellen Umfrage verdrängt die „Alternative für Deutschland“ die SPD vom Platz hinter der Union. Meinungsforscher sehen die Stellung der Sozialdemokraten in Gefahr.

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          Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat die SPD in einer aktuellen Umfrage auf Platz drei verdrängt. Im Insa-Meinungstrend für die „Bild“-Zeitung verbessern sich CDU/CSU und AfD um jeweils einen halben Prozentpunkt auf 28,5 beziehungsweise 17 Prozent. Die SPD verliert in der am Dienstag veröffentlichten Befragung hingegen einen halben Punkt auf 16 Prozent.

          Auch FDP und Linke verlieren jeweils einen halben Punkt auf 9,5 beziehungsweise zehn Prozent. Die Grünen halten mit 13,5 Prozent ihren Wert aus der Vorwoche.

          „Die Stellung der SPD als zweitstärkste politische Kraft im Bund ist in Gefahr“, sagte Insa-Chef Hermann Binkert. „Je länger Union und SPD zusammen regieren, umso unwahrscheinlicher wird es, dass sie bei Wahlen noch eine parlamentarische Mehrheit erzielen.“

          Bei anderen Umfrageinstituten lag die SPD zuvor noch knapp vor der AfD. Das Insa-Institut befragte vom 31. August bis 3. September 2069 Bürger. Die Fehlertoleranz wurde nicht angegeben, lag bei früheren Insa-Umfragen aber in etwa bei plus/minus 1,5 bis 2,5 Prozentpunkten. Das ist relevant, weil bei Verschiebungen von einem halben Prozentpunkt damit die Reihenfolge von SPD und AfD auch anders aussehen könnte.

          Das Insa-Institut ist in der Vergangenheit schon häufiger dadurch aufgefallen, dass die AfD bei der Sonntagsfrage besser abgeschnitten hat als bei anderen Instituten; die Insa-Umfragen sind deshalb nicht unumstritten. Insa-Geschäftsführer Binkert wurde zudem eine Nähe zur AfD nachgesagt. Der „Zeit“ gegenüber sagte er, er sei kein AfD-Anhänger. „Unser Institut ist unabhängig. Wir spiegeln Meinung, wir machen sie nicht“, zitierte die Wochenzeitung den Insa-Chef in einem 2015 veröffentlichten Artikel.

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          Quelle: wahlrecht.de Alle Ergebnisse aus Bund und Ländern

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