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Wahlen in Ostdeutschland : Die unfassbare AfD

Jubel in der AfD-Spitze: Beatrix von Storch, Bundesvorstandsmitglied, Jörg Urban, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen, und Jörg Meuthen (l-r), Bundesvorsitzender der AfD, jubeln auf der AfD-Wahlparty in Dresden. Bild: dpa

SPD und CDU atmen auf, aber sie schauen beide in einen Abgrund rechts und links von ihnen. Der ist am Sonntag nicht kleiner, sondern größer geworden.

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          Es sind nicht die ersten Wahlen in Deutschland, nach denen sich der Eindruck festsetzt, es bleibe nichts, wie es war – und dann trotzdem das meiste beim Alten bleibt. In Brandenburg und Sachsen werden die Ministerpräsidenten wohl weiterregieren können, die bisher regierten, wenn auch mit jeweils einer Art von Koalition, wie sie bislang nur aus Sachsen-Anhalt bekannt ist.

          Das gilt nicht ihrer Farben wegen, sondern weil es sich um eine Koalition handelt, die nur deshalb zustande kommt, weil AfD und Linkspartei so stark sind. Michael Kretschmer und Dietmar Woidke haben keine andere Wahl - Kretschmer noch weniger als Woidke, weil die SPD am linken Rand freie Bahn hat (was auch ein Grund für die Stärke der AfD ist).

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