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AfD-Führung empört : Sayn-Wittgenstein verteidigt Geschichtsrevisionismus

Freudestrahlend: Sayn-Wittgenstein auf einem Landesparteitag im Juni, bei dem sie zur Landesvorsitzenden von Schleswig-Holstein gewählt wurde. Bild: dpa

Der AfD-Bundesvorstand will die schleswig-holsteinische Vorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein aus der Partei ausschließen – eine nun bekanntgewordene Rede liefert den Funktionären neue Munition.

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          Im AfD-Bundesvorstand ist eine schon im Mai gehaltene, aber erst jetzt bekanntgewordene Rede der schleswig-holsteinischen AfD-Vorsitzenden Doris von Sayn-Wittgenstein mit Empörung und Kopfschütteln aufgenommen worden. Sayn-Wittgenstein hatte auf Einladung des AfD-Kreisverbandes Hochsauerland am 3. Mai im nordrhein-westfälischen Arnsberg zum Thema „Wie frei ist die Meinungsfreiheit?“ gesprochen.

          Justus Bender

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Laut einem auf Youtube abrufbaren Videomitschnitt verteidigte Sayn-Wittgenstein darin Vertreter geschichtsrevisionistischer Thesen; Menschen also, die den Zweiten Weltkrieg nicht als deutschen Angriffskrieg sehen, sondern als von den Alliierten ganz oder in Teilen provozierte Gegenwehr.

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