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FAZ Plus Artikel Fronten im Bundestag : Widersinnige Ausgrenzung

AfD-Politikerin aus Hessen: Mariana Harder-Kühnel Bild: dpa

Zum dritten Mal ist Mariana Harder-Kühnel bei der Wahl zum Präsidium des Bundestags durchgefallen. Der Integrationskraft des Parlaments erweisen die Abgeordneten damit einen Bärendienst.

          Das ist kein Ruhmesblatt für den Deutschen Bundestag. Wie auch immer man zur AfD steht: Was Abgeordneten und Fraktionen anderer Parteien zusteht, muss auch für sie gelten. Erst recht, wenn die AfD-Fraktion eine Kandidatin für das Präsidium aufstellt, die schon ein Zugeständnis an die Phalanx ihrer Gegner ist – denn Mariana Harder-Kühnel war nicht die erste Kandidatin der AfD-Fraktion für das Amt einer Vizepräsidentin.

          Dass Harder-Kühnel nun im dritten Wahlgang noch weniger Ja-Stimmen erhielt als in den ersten beiden, ist keine Überraschung. Viele Abgeordnete stimmten im Vertrauen darauf mit Nein, dass dieses Mal eine relative Mehrheit ausgereicht hätte. Wie so oft in der deutschen Politik galt auch für sie der Grundsatz: Moral geht vor Vernunft.

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          Jasper von Altenbockum

          Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

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