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Alternative für Deutschland : Zurück zur Wehrpflicht

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Ein Wahlplakat der AfD im hessischen Viernheim. Doch was wollen die Mitglieder der Alternative für Deutschland? Bild: dpa

Was will die „Alternative für Deutschland“? Eine Mitgliederbefragung zeigt: Geht es nach der AfD, dann würde ein Großteil der Reformen der vergangenen 20 Jahre sofort zurückgenommen.

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          Wenn es nach der AfD ginge, dann würde ein Großteil der Reformen der vergangenen 20 Jahre rückabgewickelt. Das zeigen die Ergebnisse einer Mitgliederbefragung der Alternative für Deutschland zum neuen Parteiprogramm. Danach befürwortet die Mehrheit der Teilnehmer eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. Mehr als 95 Prozent sprachen sich dafür aus, den „Doppelpass“ wieder abzuschaffen. Das Asylrecht soll eingeschränkt, die Zuwanderung reduziert werden.

          In dem aktuellen Vorschlag der Programmkommission heißt es: „Allein bei den Hoch- und Mittelqualifizierten kann Zuwanderung aus Drittstaaten ein zusätzliches Element sein, soweit die vorrangige Zuwanderung von EU-Bürgern nicht ausreicht“. Diesem Vorschlag stimmten 96 Prozent der teilnehmenden Mitglieder zu.

          Mehr als zwei Drittel der AfD-Mitglieder schließen sich dem alten Slogan „Freie Fahrt für freie Bürger“ an. Konkret fordern sie: „Kein Tempolimit auf Autobahnen, 100 km/h auf Landstraßen und 50 km/h innerorts auf allen Durchgangsstraßen, jederzeit.“

          Diffus blieb das Meinungsbild der Parteimitglieder dagegen bei den Themen Mindestlohn und Gentechnik. Die Umfrage soll als Vorbereitung für den nächsten Bundesparteitag am 30. April dienen.

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