Aktuelle Einwanderungspolitik stärkt die AfD
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Bilder wie dieses aus einer Flüchtlings-Notunterkunft aus dem Jahr 2015 wollen viele Menschen nicht mehr sehen. Bild: dpa
Gut 40 Prozent der AfD-Anhänger sind ausgeprägt rechts, 13 Prozent sind sogar rechtsradikal. Für die anderen ist die Wahl der Partei ein Mittel des Protests. Die Wähler treibt vor allem die Sorge vor zu viel Einwanderung um.
Seit einiger Zeit ist viel über die Ursachen des Aufstiegs der AfD in Umfragen spekuliert worden. Vertreter von Regierung und Opposition schieben sich gegenseitig und wohl jeweils auch mit einer gewissen Berechtigung die Schuld an der Entwicklung zu. Manche, vor allem Vertreter des linken Spektrums, warnen vor einem allgemeinen Rechtsruck in der Gesellschaft, andere betonen, dass bei Weitem nicht alle AfD-Anhänger Rechtsradikale seien und stattdessen für viele Bürger Protest gegen die etablierten Parteien ein wesentliches Motiv sei, sich der AfD zuzuwenden.
Letzteres ist anscheinend tatsächlich der Fall, und zwar in einem erheblich größeren Ausmaß, als oft angenommen wird. Darauf deuten die Ergebnisse der aktuellen Repräsentativumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der F.A.Z. hin.
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