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AfD : Henkel fordert von Lucke Kurskorrektur

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Hans-Olaf Henkel während einer Wahlkampfveranstaltung der Partei im Mai in Frankfurt Bild: Röth, Frank

Unvernünftige, Unanständige, Intolerante - der stellvertretende AfD-Sprecher Hans-Olaf Henkel hat viele ideologisch fixierte Mitglieder in seiner Partei ausgemacht. Auf Wählerstimmen will er verzichten - zugunsten eines Markenkerns.

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          Der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Hans-Olaf Henkel, befürchtet Schaden für seine Partei durch viele ideologisch fixierte Mitglieder. „Wir haben Unvernünftige, Unanständige und Intolerante in unseren Reihen“, sagte Henkel dem „Spiegel“. Als Beispiel nannte er die Gegner des geplanten Freihandelsabkommens mit den Vereinigten Staaten und die Putin-Sympathisanten in der AfD. „Da müssen wir innerparteilich für Aufklärung sorgen“, sagte der ehemalige BDI-Chef und heutige EU-Parlamentarier.

          Henkel fordert von Bundessprecher Bernd Lucke eine Kurskorrektur. „Wir brauchen einen Markenkern“, sagte Henkel - auch wenn das einen Verlust von Wählerstimmen zur Folge haben könnte. Henkel: „Sie können den Leuten nicht sagen: Ich kann alles. Irgendwann sagen sie: Die können gar nichts.“ Parteichef Lucke, ebenfalls EU-Abgeordneter, fühlt sich derweil zunehmend überlastet von Parteiamt und Mandat. „Das Pensum ist sehr hoch“, sagte Lucke. „Bisweilen führen mich die Arbeit als Abgeordneter und die Parteiarbeit an die Grenze der Belastungsfähigkeit.“

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