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Muslime in Deutschland : Gauland: „Verfasster Islam nicht mit Grundgesetz vereinbar“

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Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung in Erfurt. Bild: AP

Der Islam folgt laut dem AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland der Scharia. Seine Sorgen begründet Gauland mit Verweis auf einen fiktiven Roman.

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          Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat den „verfassten Islam“ als verfassungswidrig bezeichnet. Darunter verstehe er „die Gesamtheit der Glaubensregeln, die Muslime befolgen sollen“, sagte Gauland der „Welt am Sonntag“. „Der verfasste Islam ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, denn zu ihm gehört die Scharia.“

          Zwar wisse er, „dass viele Muslime einen Teil dieser Glaubensregeln nicht befolgen und nach dem Grundgesetz leben“, erklärte der AfD-Partei- und Fraktionsvorsitzende. Das Problem sei aber, „dass jeder individuelle Muslim natürlich seinen Glauben leben kann, wir aber die Organisation des muslimischen Glaubens für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar halten“.

          Gauland verwies auf den Roman „Unterwerfung“ des französischen Schriftstellers Michel Houellebecq. Dieser Rom sei „die Darstellung, wie die Übernahme einer Gesellschaft durch Muslime zum Ende der bürgerlichen Freiheit führt“. Bei dem Werk handele es sich um eine „Fiktion mit sehr viel Wahrheitsgehalt für die Zukunft“. „Das ist unsere Sorge: die schleichende Veränderung einer Gesellschaft, bis nur noch der Islam die Regeln bestimmt“, sagte er. „Ich werde das nicht mehr erleben. Aber eine Gefahr ist das.“ Gauland hatte bereits 2016 den Islam als „Fremdkörper“ in Deutschland bezeichnet.

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