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AfD-Chef im Interview : Gauland für „friedliche Revolution“ gegen das „politische System“

AfD-Chef Alexander Gauland Bild: AFP

Im Interview erklärt der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland, wo die ideologische Schmerzgrenze der AfD verläuft – und warum seine Partei von einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz profitieren würde.

          3 Min.

          Herr Gauland, gibt es Ihnen zu denken, wenn der Verfassungsschutz meint, Teile Ihrer Partei beobachten zu müssen?

          Justus Bender

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Das gibt mir zu denken. Aber nicht in dem Sinne, in dem Sie sich das vorstellen. Sondern in dem Sinne, dass wir offensichtlich für die Konkurrenten so gefährlich geworden sind, dass diese jetzt zu administrativen Mitteln greifen.

          Sind solche Verschwörungstheorien nicht gefährlich, wenn man Behörden unterstellt, parteipolitisch motiviert zu sein, anstatt von ihrem Auftrag, die Verfassung zu schützen?

          Wenn ich mir den dissonanten Chor der Politiker anschaue, die ununterbrochen die Verfassungsschutzbehörden auffordern, uns zu beobachten, dann fehlt mir der Glaube, dass dieser erste Versuch einer Beobachtung überhaupt nichts mit der Konkurrenzsituation zu tun hat.

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