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Thüringens AfD-Chef : Björn Höcke hat Großes vor

  • Aktualisiert am

Thüringens AfD-Chef Björn Höcke in Erfurt auf einer Demonstration gegen die Asylpolitik der Bundesregierung Bild: dpa

Er gilt als Rechtsaußen, seine Parolen sorgen immer wieder für Aufregung. Nun hat sich Thüringens AfD-Chef Björn Höcke zu seinen nächsten Plänen geäußert.

          Thüringens AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke schließt eine Kandidatur bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr nicht aus. „Wenn die Lage es erfordert, würde ich auch diesen Schritt gehen“, sagte Höcke der Deutschen Presse-Agentur. „Sag niemals nie.“ Im Augenblick gebe es aber noch viel Arbeit in Thüringen. In der vergangenen Woche hatte Brandenburgs AfD-Landes- und Fraktionschef Alexander Gauland erklärt, dass er in den Bundestag wechseln wolle.

          Eindeutiger positionierte sich Höcke zu der dieses Jahr anstehenden Wahl zum neuen Landesvorstand: „Ich gehe davon aus, dass ich wieder antreten werde.“ Einen Termin dafür gibt es aber noch nicht. Bei einem Bundesparteitag am übernächsten Wochenende will die rechtspopulistische AfD über ihr Parteiprogramm diskutieren.

          Für die Bundestagswahl 2017 setzte Höcke, der als Rechtsaußen gilt, seiner Partei ehrgeizige Ziele: „Es kann gut sein, dass die CDU in naher Zeit unter die 30-Prozent-Marke fällt und die AfD Richtung dieser 30 Prozent steigt.“ Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Stern“ und des Fernsehsenders RTL verlor die AfD allerdings an Zustimmung. Danach würden 10 Prozent der Wahlberechtigten der Partei ihre Stimme geben, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. In der Vorwoche waren es 13 Prozent.

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