https://www.faz.net/-gpf-9x634

Hass auf Wiedervorlage

Von JUSTUS BENDER

5. März 2020 · Wer sich verächtlich über Ausländer äußere, handele gegen die AfD, schrieben die Parteivorsitzenden Chrupalla und Meuthen. Beispiele dafür gibt es viele. Eine Auswahl.

D ie AfD hat zwei Parteivorsitzende, die mit Rassismus, Unanständigem und einer Verachtung für Ausländer nichts zu tun haben wollen. Nach den rassistisch motivierten Morden von Hanau durch einen offenbar psychisch kranken Täter veröffentlichten Jörg Meuthen und Tino Chrupalla einen Offenen Brief. Darin standen Sätze, die zerknirscht klangen. „Allerdings müssen wir uns auch fragen, warum es unserem politischen Gegnern gelingt, uns überhaupt mit solch einem Verbrechen in Verbindung zu bringen. Dieser Frage müssen wir uns stellen, auch wenn es schwerfällt“, schrieben Meuthen und Chrupalla.

„Wer sich rassistisch und verächtlich über Ausländer und fremde Kulturen äußert, handelt ehrlos und unanständig und damit gegen Deutschland und gegen die AfD“, erklärten sie. Sollten Meuthen und Chrupalla gegen Mitglieder vorgehen wollen, die rassistisch, verächtlich, ehrlos oder unanständig waren, hätten sie eine lange Liste abzuarbeiten. Hier eine Auswahl einschlägiger Zitate von Mitgliedern, aktiven Funktionären und solchen, die es waren oder wurden.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

Zurzeit ein teurer „Spaß“: Häuser in einem Neubaugebiet in Frankfurt am Main

Hauskauf in der Metropole : Wenn das Eigenheim nur eine teure Seifenblase ist

Ist es sinnvoll, wenn sich Eltern an der Finanzierung von Eigenheimen ihrer Kinder beteiligen? Nicht immer – denn auch Gutverdiener können sich in Großstädten nicht ohne weiteres ein Reihenhaus leisten, wie unser Kolumnist vorrechnet.