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Acht Monate auf Bewährung : Berliner NPD-Chef wegen Volksverhetzung verurteilt

  • Aktualisiert am

Sebastian Schmidtke zum Prozessauftakt im November Bild: dpa

Wegen Volksverhetzung und Gewaltdarstellung ist der Berliner NPD-Vorsitzende Schmidtke zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

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          Der Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke ist am Mittwoch wegen Volksverhetzung und Gewaltdarstellung zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der 28 Jahre alte Landesvorsitzende der rechtsextremen Partei hatte vor dem Berliner Amtsgericht bestritten, in seinem Geschäft für Militär- und Campingartikel Hetz-CDs zur Vermarktung gelagert zu haben.

          Das Gericht glaubte seiner Darstellung jedoch nicht. Im März 2012 hatte die Polizei dort 23 CDs sichergestellt. Die Titel richteten sich gegen Ausländer, Juden und Homosexuelle. „Der Inhalt der Texte ist wirklich furchterregend, Menschen werden herabgewürdigt und in tiefstem Maße beleidigt“, begründete das Gericht seine Entscheidung.

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