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Streitgespräch über Abtreibung : „Also bin ich eine Töterin?“

Protest gegen den Paragrafen 219a im Februar in Berlin. Bild: EPA

Die Abtreibungsärztin Kristina Hänel und der Lebensrechtler Paul Cullen streiten darüber, ob ein Abbruch der Schwangerschaft erlaubt ist – und welche Rolle Ärzte dabei einnehmen sollten.

          10 Min.

          Frau Hänel, Sie führen als Ärztin Abtreibungen durch, schreiben das auf Ihrer Internetseite und wurden deshalb bereits zweimal verurteilt – weil man in Deutschland für Abtreibungen nicht werben darf. Wie haben Sie den Berufungsprozess erlebt?

          Kim Björn Becker

          Redakteur in der Politik.

          Kristina Hänel: Es fühlt sich gar nicht gut an, verurteilt zu werden. Das ist immer schmerzhaft. Doch trotzdem war die Verhandlung vor dem Landgericht für mich ein positives Erlebnis, und das hatte mit dem Richter zu tun. Durch seine Worte waren die Frauen im Raum spürbar anwesend.

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