Namentliche Abstimmungen :
Linke und AfD fehlen besonders oft im Bundestag

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Unübersichtlich: Namentliche Abstimmung im Bundestag im Dezember 2017 über den Bundeswehreinsatz in Dafur

Abgeordnete der Linken und der AfD fehlen überproportional, wenn es um die Abgabe der Stimmkarten geht, berichtet die ARD. Spitzenreiter ist Gregor Gysi, der nur vier mal namentlich abgestimmt hat. Die AfD zweifelt die Zahlen an.

Im Bundestag fehlen bei den besonders wichtigen namentlichen Abstimmungen nach einem ARD-Bericht Abgeordnete der Linken und der AfD wesentlich häufiger als solche anderer Fraktionen. Dies gehe aus einer Analyse aller 40 namentlichen Abstimmungen dieser Legislaturperiode hervor, berichtet das Magazin „Kontraste“. Linke fehlten demnach mit 13,8 Prozent am häufigsten, gefolgt von der AfD mit 9,2 Prozent. Die Werte der weiteren vier Fraktionen bewegten sich zwischen 6 Prozent (CDU/CSU) und 7,4 Prozent (SPD) – dies entspreche laut einem Statistiker einem normalen Maß an Abwesenheit. Verzerrungen aufgrund von Krankheit seien ausgeschlossen: Entsprechende Fehltage seien auf alle Fraktionen gleich verteilt.

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