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Abstandsregeln verletzt : Christian Lindner entschuldigt sich für Umarmung

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Vorschriftsgemäß: Christian Lindner steht für die Stimmabgabe bei einer namentlichen Abstimmung in einer Warteschlange im Bundestag. Bild: dpa

Der FDP-Vorsitzende verabschiedet vor einem Berliner Restaurant einen Freund so, als ob das das Coronavirus nicht gäbe. Der Shitstorm folgt prompt. Lindner sagt: Es war kein Vorsatz.

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          Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat sich öffentlich dafür entschuldigt, die Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie verletzt zu haben. Linder war am vergangenen Wochenende dabei fotografiert worden, wie er vor einen Berliner Restaurant den Leipziger Unternehmer Steffen Göpel umarmte. Nachdem die „Berliner Zeitung“ die Aufnahme öffentlich gemacht hatte, wurde der 41 Jahre alte Politiker in den sozialen Netzwerken zum Ziel vieler spöttischer Kommentare.

          Gegenüber der Zeitschrift „Der Spiegel“ sagte der gebürtige Wermelskirchener am Montag, die Umarmung sei ein Fehler gewesen, „wie er unter Freunden nach einem Abend leider passiert.“ Sie sei nicht vorsätzlich erfolgt, sondern aus „Unkonzentriertheit“.

          Das „Borchardt“, wo sich die beiden Männer umarmten, wird von vielen Politikern und Journalisten ebenso als Gesprächsort genutzt wie von der Berliner Prominenz. Das 150 Jahre alte Restaurant in unmittelbarer Nachbarschaft des Gendarmenmarkts war am Wochenende auch zum Einsatzort der Polizei geworden, weil sich zu viele Gäste sich darin aufhielten.

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