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Union : Seehofers Schwur

Der CSU-Vorsitzende hat sich festgelegt: Obergrenze oder Opposition. Denn er hat in Bayern nur eine Option.

          Ganz Deutschland versinkt im Hype anlässlich der Rückkehr des verlorenen Sohns Martin Schulz? Nein, Bayern natürlich nicht. Die CSU lässt sich in ihrem Lauf zu einem abermaligen Sieg bei der Landtagswahl im übernächsten Jahr weder von Ochs noch Esel aufhalten.

          Und natürlich auch nicht von der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Weil die sich in dieser Angelegenheit bisher aber wenig um Nöte und Einwände der CSU scherte, was auch den Wählern in Bayern nicht entgangen ist, legte Seehofer nun einen fast feierlichen Schwur ab: Ohne eine Begrenzung auf 200 000 Flüchtlinge im Jahr werde die CSU in Berlin nicht mehr mitmachen. Von dieser Bedingung wird ihr Vorsitzender nur schwer wieder herunterkommen.

          Das zeigt freilich auch, wie ernst es ihm damit ist. Während Merkel im Bund von Schwarz-Grün träumen, über Schwarz-Gelb-Grün nachdenken und mit Schwarz-Rot rechnen kann, bleibt Seehofer in Bayern nämlich nur eine „Option“: die absolute Mehrheit für die CSU. Die aber ist in Gefahr, wenn die Flüchtlingszahlen wieder steigen, weil Erdogan oder Putin das so wollen.

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