Energiewende : Der verlorene Kampf gegen die EEG-Festung

Geht es auch ohne Erneuerbare-Energien-Gesetz? Befürworter einer Abschaffung sagen: das Nebeneinander von EEG und Emissionshandel zerstört die richtigen Anreize. Doch diesen Kampf haben sie schon vor zehn Jahren verloren.
Geht es auch ohne das EEG, das Erneuerbare-Energien-Gesetz? Die Frage taucht immer wieder dann auf, wenn Energiewirtschaftler auf die gegensätzlichen Anreize von europäischem Emissionshandel und dem EEG hinweisen. Dass es diese Unstimmigkeiten gibt, darüber sind sich so gut wie alle Fachleute einig. Nur über die Konsequenzen gibt es seit Einführung des Emissionshandels im Jahr 2005 immer wieder Streit - national und auf europäischer Ebene. Die von den sechs Gutachtern der Expertenkommission des Bundestags geforderte Abschaffung des EEG wäre eine dieser Konsequenzen. Die Kritik der Gutachter spielt auf jene Widersprüche zwischen Emissionshandel und EEG an. Im Wesentlichen geht es um zwei Punkte und deren Auswirkungen: ineffizienter Klimaschutz und innovationsfeindliche Subventionen.





